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Die Zukunft der globalen Resilienz: <a href="https://hallocasa.com/blog/de/einblicke/">Immobilieninvestitionen</a> im Globalen Süden

Die Zukunft der globalen Resilienz: Warum das Global Real Estate Network den Globalen Süden im Fokus hat

Die Welt erlebt derzeit einen beispiellosen Wandel in der urbanen Dynamik. Während wir mit einer „globalen Wohnungskrise“ konfrontiert sind, die durch mangelnde Erschwinglichkeit und unzureichende Lebensbedingungen für Milliarden von Menschen gekennzeichnet ist, richten versierte Investoren und zukunftsorientierte Makler ihren Blick auf den Globalen Süden. Dies ist nicht nur eine Frage der sozialen Verantwortung; es geht darum, das bedeutendste „urbane Fenster“ unseres Jahrhunderts zu nutzen. Durch die Nutzung eines robusten Global Real Estate Network können Fachleute die Lücke zwischen Kapital und dem dringenden Bedarf an nachhaltigen, inklusiven Wohnraumgeschäften schließen.

Die Realität der globalen Wohnungskrise

Laut Anacláudia Rossbach, der Exekutivdirektorin von UN-Habitat, stehen wir vor einer wohnungspolitischen Herausforderung von gigantischem Ausmaß. Über drei Milliarden Menschen weltweit leben unter unzureichenden Bedingungen, davon allein eine Milliarde in informellen Siedlungen im Globalen Süden. Dies ist kein lokales Problem mehr; es ist eine globale Erschwinglichkeitskrise, in der selbst im Norden junge Menschen und Senioren Schwierigkeiten haben, stabilen Wohnraum zu finden.

Damit ein Global Real Estate Network effektiv sein kann, müssen seine Mitglieder die Ursachen verstehen: Armut und strukturelle Ungleichheit. Diese Faktoren führen zu massiven Lücken zwischen dem, was sich die Menschen leisten können, und den tatsächlichen Kosten der formellen Immobilienmärkte, die in vielen Nationen des Globalen Südens oft nur 5 % bis 15 % der Haushalte erreichen. Diese Diskrepanz stellt einen massiven, unerschlossenen Markt für Investoren dar, die gemeinsam mit Regierungen bestehende Systeme reparieren oder neue, realitätsnahe Lösungen aufbauen können.

Der wirtschaftliche Multiplikator: Warum Wohnungsbau eine kluge Investition ist

Für Immobilieninvestoren wird das Potenzial des Globalen Südens oft von wahrgenommenen Risiken überschattet. Die Quellen zeigen jedoch, dass Wohnungsbau einer der stärksten verfügbaren wirtschaftlichen Mechanismen ist. Historisch gesehen haben Länder wie China und Brasilien groß angelegte Wohnungsbauprogramme genutzt, um Hunderte Millionen Menschen aus der Armut zu befreien.

Der „Multiplikatoreffekt“ erklärt

Wenn ein Global Real Estate Network Investitionen in den Wohnungsbau fördert, löst dies eine Kettenreaktion aus, die als Multiplikatoreffekt bekannt ist:

  • Schaffung von Arbeitsplätzen: Der Bausektor bietet sofortige Beschäftigung und stärkt die gesamte Wertschöpfungskette.
  • BIP-Wachstum: Investitionen in den Wohnungsbau liefern entscheidende Impulse für das Bruttoinlandsprodukt einer Nation.
  • Einnahmen für Städte: Neue Entwicklungen erhöhen den Bodenwert, was es Städten ermöglicht, Einnahmen durch Grundsteuern zu erzielen, die wiederum die weitere Infrastruktur finanzieren.
  • Soziale Stabilität: Eine formelle Adresse ermöglicht es Familien, Arbeit zu finden, Kinder in der Schule zu halten und am lokalen Wirtschaftsleben teilzunehmen.

Afrikas „urbanes Fenster“: Die nächste Grenze für Investoren

Das vielleicht spannendste Thema für Immobilienmakler und Investoren heute ist die rasante Urbanisierung Afrikas. Der Kontinent erlebt ein sogenanntes „urbanes Fenster“, wobei schätzungsweise 600 bis 900 Millionen Menschen in den nächsten zwei Jahrzehnten in die Städte ziehen werden. Dies schafft eine Nachfrage nach Wohnraum, wie sie die Welt selten gesehen hat.

Erfolgreiche Projekte sind bereits im Gange. In Kenia hat die Regierung mit inländischen Ressourcen in nur drei Jahren 270.000 Häuser gebaut und dabei gezielt die Bedürfnisse der Bewohner informeller Siedlungen adressiert. Ähnlich hat Addis Abeba eine beeindruckende urbane Transformation durchlaufen, sicherere öffentliche Räume geschaffen und groß angelegte Wohnungsbauprogramme initiiert, die die Menschen in das Stadtgefüge integrieren. Dieser Wandel macht das Thema Wohnen zu einer „präsidialen Priorität“ in Nationen wie Botsuana, Senegal und Nigeria und schafft einen fruchtbaren Boden für international real estate investment.

Lehren aus Lateinamerika: Realitätsnahe Stadtplanung

Immobilienmakler, die ihr Global Real Estate Network ausbauen möchten, können viel vom lateinamerikanischen Modell lernen. Als die am stärksten urbanisierte Region im Globalen Süden hat sich Lateinamerika von importierten westlichen „Masterplänen“ verabschiedet, die nicht zur lokalen Realität passten. Stattdessen wurden Stadtpläne entwickelt, die auf dem eigenen Gesellschaftsvertrag und den geografischen Gegebenheiten basieren. Diese „realitätsbasierte“ Planung ist für Investoren entscheidend, um sicherzustellen, dass neue Entwicklungen keine segregierten „Inseln“ werden, sondern lebendige, integrierte Gemeinschaften.

Die Macht des Global Real Estate Network und der Zusammenarbeit

Keine einzelne Instanz – weder die UN noch der Privatsektor – kann die Wohnungskrise allein lösen. Der Erfolg künftiger Entwicklungen hängt von grenzüberschreitenden Netzwerken und Zusammenarbeit ab. Durch die Teilnahme an globalen Foren wie dem World Urban Forum können Makler und Investoren einen Wissensaustausch betreiben und lernen, welche Geschäftsmodelle beispielsweise bei der Aufwertung informeller Siedlungen in Südafrika funktioniert haben und wie diese andernorts angewendet werden können.

Das Global Real Estate Network dient als wesentlicher Mechanismus zur Einbindung von Stakeholdern. Es ermöglicht dem Privatsektor, Wege, Trends und Geschäftsmodelle zu identifizieren, die eine „Win-Win-Situation“ schaffen: die Befriedigung des Wohnraumbedarfs der Schwächsten bei gleichzeitiger Sicherstellung nachhaltiger Renditen für Investoren. Die Technologie und das Know-how sind vorhanden; was erforderlich ist, ist die politische Führung und die Mobilisierung professioneller Netzwerke, um diese Lösungen in großem Maßstab umzusetzen.

Kontakt zur globalen Führungsebene

Für Fachleute in der Immobilienbranche, die ihre Portfolios an globalen Resilienzbestrebungen ausrichten möchten, ist es wichtig, mit der internationalen Stadtpolitik in Verbindung zu bleiben. Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Führungsebene finden Sie hier:

Anacláudia Rossbach
Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen und Exekutivdirektorin von UN-Habitat
Kontakt zu Anacláudia Rossbach

Fazit

Der Globale Süden ist nicht nur eine Region der Herausforderungen; es ist eine Region mit immensem, unerschlossenem Potenzial. Für Immobilienexperten ist das Global Real Estate Network der Schlüssel, um dieses Potenzial freizusetzen und die globale Wohnungskrise in eine Chance für Wachstum, Gerechtigkeit und langfristige Resilienz zu verwandeln.

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